ASICS Frontrunner - Kick off in Neuss

ASICS Frontrunner - Team 2014Samstag, den 08.03.2014 war es endlich so weit: Am Weltfrauentag lud ASICS seine Frontrunner zum Saisonstart ins Headquarter nach Neuss. Wir starteten bereits Freitag morgens, um das Wochenende mit etwas Kultur, Shopping und nem Treffen mit Freunden in Köln einzuleiten. Nach einigen Kölsch und der Erkenntnis, dass Bier aus kleinen Gläsern auch betrunken macht, ging es am nächsten Morgen weiter zum ASICS Hauptsitz nach Neuss. Hier lernten wir - als Neuzugänge - die Frontrunnerfamilie kennen und bekamen eine großzügige Teamausstattung für die anstehende Wettkampfsaison.

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Transalpine Run 2014: Here we go - once again

Nun ist es endlich offiziell: Wolfgang und Markus starten 2014 erneut beim Transalpine Run, einem der härtesten und spektakulärsten Trailrunningveranstaltungen Europas. Die Beiden konnten letztes Jahr erste Erfahrungen als Trailrunningteam sammeln und finishten bei ihrer Premiere an diesem international sehr stark besetzten Lauf, mit einem beachtlichen 13. Rang in der Gesamtwertung. Heur haben die beiden Sportler aus dem Bayerwald mit dem Sportbrillenhersteller Sziols, der Weltmarke ASICS und dem Münchner Unternehmen für CAD Systeme, PBU, drei Starke Partner an ihrer Seite und werden als Team Sziols X-Kross / ASICS Frontrunner an den Start gehen.

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Tina Fischl und Wolfgang Hochholzer - Geisskopf Champs 2014

Die Idee ist einfach aber genial: Den Berg hoch, egal wie. Ob auf Tourenski, Langlaufski, dem Mountainbike, Schneeschuhen oder den Laufschuhen. Champion ist der, der am schnellsten oben ist. Das tolle an den Regeln: Es gibt keine! Neben dem Sportgerät bleibt den Atlethen auch die Wahl der Strecke überlassen. Lediglich ein Checkpoint muss auf dem Weg zum Ziel durchlaufen werden.

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Braungebrannt mit Jetlag beim Skitourenrennen

Von der Wüstensafari in Tansania direkt ins Schneetreiben in die Lienzer Dolomiten - Johannes berichtet von seinem Saisonauftakt im Skibergsteigen: 

5. Januar: 30. Laserzlauf in den Lienzer Dolomiten           

Bekannte, die bereits mehrfach am Laserzlauf teilgenommen hatten, erzählten mir davon, dass es eines der schönsten alpinen Skitourenrennen sei. Der letzte steile Anstieg in zahllosen Spitzkehren zum Übergang im 2.497 Meter hochgelegenen Laserztörl und die steile Einfahrt in den Kessel seien ein einmaliges Erlebnis für jeden Rennläufer.

Die letzten Informationen zum bevorstehenden Laserzlauf verhießen aber nichts Gutes:

„Rennen auf der Originalstrecke wegen Lawinengefahr nicht möglich. Rennen verkürzt auf 1.600 Höhenmeter.“ Die heftigen Schneefälle zwangen die Organisatoren am Freitag sogar dazu, dass Rennen aufgrund von Lawinenstufe 4 auf 1.300 Höhenmeter und 15 Kilometer zu verkürzen.

Die ergiebigen Schneefälle in den Lienzer Dolomiten in den letzten Tagen sorgten in Kombination mit leichtem Regen am Renntag für schwierige Bedingungen für Organisatoren und Rennläufer.

Am Start fanden sich um 9 Uhr bei 0 Grad ca. 90 Starter ein. Besonders begrüßt wurden drei Teilnehmer, die jeden der 29 Laserzläufe absolviert hatten. Was für eine Leistung!

Die ersten 400 Höhenmeter verliefen über eine Rodelbahn sehr flach bis zum Kreithof. Auf einer präparierten Piste steilte das Gelände dann endlich auf, was mir deutlich besser entgegenkam. Bevor die Spur in einer Rinne die letzten 400 Höhenmeter zum 1.948 Meter hoch gelegenen Wendepunkt führte, galt es eine ca. 1 Kilometer lange Querung zu überwinden. Bereits im Aufstieg musste ich schmunzeln, weil dieser Abschnitt auf dem Rückweg mit schweren Beinen im Skatingschritt zurückzulegen ist.

Alle Athleten hatten auf den letzten 100 Höhenmetern aufgrund der anfangs nassen und später kälteren Schneeverhältnisse mit anstollenden Fellen zu kämpfen.

Nach einem schnellen Wechsel begann bei dichtem Schneefall der für mich schwierigste Teil des Rennens. Die Abfahrt im alpinen Gelände bei nassem und schwerem Schnee. Der Aufstieg steckte mir mächtig in den Beinen und die Schneeflocken auf der Skibrille machten es nicht leichter, die schmale Abfahrt heil zu überstehen. Nach zwei „Notstürzen“ und einem 7 minütigem Kampf an der „Sturzgrenze“ erreichte ich den Skatingabschnitt. Die letzten Kräfte mobilisierend kämpfte ich mich zurück auf den präparierten Pistenabschnitt.

Auf der Piste angekommen hieß es dann nur noch, Ski gerade stellen, laufen lassen und irgendwie ins Ziel kommen.

Mit dem vorletzten Platz in der Rennklasse, um viele Erfahrungen reicher und einem schönen Andenken an die halsbrecherische Abfahrt ging es am Sonntagabend nach Hause.

Ich hoffe, dass es die Verhältnisse am 6. Januar 2015 zulassen, durch dass Laserztörl zu laufen.

Link zur Veranstaltung: http://d4054.ispservices.at/Alpenraute/seiten/laserzlauf.php

Link zum Move: http://www.movescount.com/moves/move23555548

 

 

 

Transalpine Run 2013 - Trailrunning Tagebuch

Etappe 1 – Don`t kill yourself on the first day

Oberstdorf – Lech: 35 Kilometer, 2083 Höhenmeter

Die tschechische Lauflegende Emil Zatopek sagte einmal: „Laufen ist ganz einfach: Hier ist der Start, da vorne das Ziel. Dazwischen musst du laufen!“ Klingt eigentlich logisch, unser Problem bei diesem Unternehmen Alpenüberquerung ist, dass wir auch am zweiten Tag noch laufen müssen und am Dritten, und am Vierten [….]. 260 Kilometer und 15800 Höhenmeter stehen auf dem Programm und diese Distanzen sprechen eigentlich Bände. Die Teilnahme am Transalpine Run ist seit langem ein Traum von uns, schließlich können wir hierbei als Team nicht nur inmitten einer wunderbaren Bergwelt laufen, sondern uns auch mit den besten Trailrunnern der Welt messen. Mit gehörigem Respekt stehen wir zwischen gut 700 Läufern aus 35 Nationen in der zehnten Reihe. „Don`t kill yourself on the first day“! Diese oberste Weisheit für Mehrtagesrennen ist unsere oberste Strategie für heute. Wir wollen uns nicht vom Tempo der Profis anstecken lassen, unser Wohlfühltempo laufen und somit wichtige Körner für die nächsten Etappen sparen.

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Basetrail 2013 - Tagebuch

Zugspitz Basetrail 2013 – Trailrunning Tagebuch

Markus: Mittenwald 10:00 Uhr

Knapp eine Stunde vor dem Start erreichen wir Mittenwald und es ist fast wie beim Familientreffen. Alle sind sie da: Flo und Mane aus Landshut, Christoph aus Traunstein, Richard aus München und natürlich die Starter aus dem Landkreis Cham – Veronika, Max, Wolfgang, Alexander und ich. Ein bisschen stolz bin ich schon, als wir feststellen, dass das Team Gamsbock mit acht Startern beim Basetrail die größte Gruppe stellt. Mittlerweile wissen auch die anderen Läufer, dass die Menschen aus dem Bayerischen Wald ganz schön zäh sind

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Zugspitz Ultratrail 2013 - Vorbericht

Laufen jenseits aller Vorstellungskraft

Zugspitz Ultratrail: 101 Kilometer und 5420 Höhenmeter am Stück

Diesen Samstag fällt im Zugspitzdorf Grainau bereits das dritte Mal der Startschuss zu einer ganz besonders heftigen Plackerei: Dem sogenannten Zugspitz-Ultratrail. Hierbei müssen die Läufer neben den mehr als 100km durch das Wetterstein-Massiv auch 5672 Höhenmeter bewältigen – und das an einem Tag. Über 1.650 Teilnehmer aus 38 Nationen werden dabei an den Start gehen. Für das Team Gamsbock sind mit Veronika, Wolfgang,  Max, Richard, Flo, Mane, Alexander, Christoph und  Markus gleich neun Läufer dabei.

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HoBoPur 2013

Noch bei Dunkelheit um 7 Uhr früh wurden die Skitourenläufer an der Talstation des Hohen Bogen auf die Strecke geschickt. Wer bis 19 Uhr den Aufstieg am häufigsten schafft, der ist der Sieger, so die einfache Wettkampfaufgabe, die aber allen Teilnehmern extrem hohes Durchhaltevermögen und viel Überwindung abverlangte.
 
Die über 60 Teilnehmer gingen den langen Tag mit recht unterschiedlichem Tempo an. Nicht so die Leistungssportler. Zeiten zwischen 30 und 40 Minuten benötigten sie für eine Runde mit den 400 Höhenmetern. Während oben die Sonne schien, war es unten teilweise nebelig und kalt. Martin Mühlbauer aus Bad Kötzting (er gehört dem Bundeswehr Skizug Regen an) bezwang den Hohen Bogen schließlich bis 19 Uhr schließlich 17 Mal, was stolzen 6800 Höhenmeter entsprach. Wolfgang Hochholzer schaffte ebenso wie Josef Schütz (Vorderbuchberg) und Toni Niedermeier (Bad Wiessee) 16 Aufstiege, also 6400 Höhenmeter.
 
"Härter als ein Ironman" meinte Wolfgang, sichtlich geschafft nach den 12 Stunden.

Geisskopf Run 2013

Mit einer starken konditionellen und taktischen Leistung hat Wolfgang Hochholzer souverän die Premiere des spektakulären Geißkopf-Run gewonnen. 
 
"Könnt ihr dort oben am rechten und am linken Gipfel die Lichter sehen? Rechts ist der Kontrollpunkt, links ist das Ziel. Wie ihr da hoch kommt, steht euch völlig frei", war die Ansage des Veranstalters Josef Schneider. "Schei***...", dachte ich mir, nachdem ich mit ein paar Locals gesprochen hatte, die von Abkürzungen durch den Wald erzählten. "...die tüfteln seit Wochen an der schnellsten Strecke herum." Die Nervosität stieg bei der Startaufstellung, als ich die Konkurrenz mit dem unterschiedlichsten Material sah. Denn die nächste große Unbekannte, war die Materialwahl, welche den Athleten ebenfalls frei stand. Was wird wohl schneller sein: Schneeschuhe, Langlaufski mit Fellen, Tourenski, Fußballschuhe, Laufschuhe oder Bike mit Spikes??? Gleich nach dem Startschuss ging es ab, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich reihte mich ca. in Position 20 ein, lief mein Tempo und ließ die Konkurrenz erstmal ziehen. Meine Taktik, konstantes Tempo bis zum ersten Gipfel zu gehen, ging voll auf. An der steilsten Stelle, die Liftschneise hoch, konnte ich nach ca. 500m an allen vorbei ziehen und führte dann das Rennen an. Ab jetzt lag die Streckenwahl wieder an mir, welche aber dann doch relativ eindeutig war. Bis zum höchsten Punkt, dem Einödrigel 1121 m, konnte ich mein Tempo halten und einen sicheren Vorsprung mit auf die "flache" Langlaufloipe hinüber zur Geißkopfhütte auf 1097 m mitnehmen. Das Ziehstück konnte ich dann sogar etwas rausnehmen und den Zieleinlauf bei zahlreichen applaudierenden Zuschauern genießen. 
 
111 Starter, 300 Zuschauer an der Strecke und eine tolle Siegerehrung mit Live-Band machten den ersten Geißkopf-Run zu einer tollen Veranstaltung. Zur Erinnerung: Veranstalter Josef Schneider ist 19-facher Deutscher Skilanglaufmeister, 2-facher Olympiateilnehmer, 4-facher WM-Teilnehmer.