Basetrail 2013 - Tagebuch

Zugspitz Basetrail 2013 – Trailrunning Tagebuch

Markus: Mittenwald 10:00 Uhr

Knapp eine Stunde vor dem Start erreichen wir Mittenwald und es ist fast wie beim Familientreffen. Alle sind sie da: Flo und Mane aus Landshut, Christoph aus Traunstein, Richard aus München und natürlich die Starter aus dem Landkreis Cham – Veronika, Max, Wolfgang, Alexander und ich. Ein bisschen stolz bin ich schon, als wir feststellen, dass das Team Gamsbock mit acht Startern beim Basetrail die größte Gruppe stellt. Mittlerweile wissen auch die anderen Läufer, dass die Menschen aus dem Bayerischen Wald ganz schön zäh sind

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Zugspitz Ultratrail 2013 - Vorbericht

Laufen jenseits aller Vorstellungskraft

Zugspitz Ultratrail: 101 Kilometer und 5420 Höhenmeter am Stück

Diesen Samstag fällt im Zugspitzdorf Grainau bereits das dritte Mal der Startschuss zu einer ganz besonders heftigen Plackerei: Dem sogenannten Zugspitz-Ultratrail. Hierbei müssen die Läufer neben den mehr als 100km durch das Wetterstein-Massiv auch 5672 Höhenmeter bewältigen – und das an einem Tag. Über 1.650 Teilnehmer aus 38 Nationen werden dabei an den Start gehen. Für das Team Gamsbock sind mit Veronika, Wolfgang,  Max, Richard, Flo, Mane, Alexander, Christoph und  Markus gleich neun Läufer dabei.

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HoBoPur 2013

Noch bei Dunkelheit um 7 Uhr früh wurden die Skitourenläufer an der Talstation des Hohen Bogen auf die Strecke geschickt. Wer bis 19 Uhr den Aufstieg am häufigsten schafft, der ist der Sieger, so die einfache Wettkampfaufgabe, die aber allen Teilnehmern extrem hohes Durchhaltevermögen und viel Überwindung abverlangte.
 
Die über 60 Teilnehmer gingen den langen Tag mit recht unterschiedlichem Tempo an. Nicht so die Leistungssportler. Zeiten zwischen 30 und 40 Minuten benötigten sie für eine Runde mit den 400 Höhenmetern. Während oben die Sonne schien, war es unten teilweise nebelig und kalt. Martin Mühlbauer aus Bad Kötzting (er gehört dem Bundeswehr Skizug Regen an) bezwang den Hohen Bogen schließlich bis 19 Uhr schließlich 17 Mal, was stolzen 6800 Höhenmeter entsprach. Wolfgang Hochholzer schaffte ebenso wie Josef Schütz (Vorderbuchberg) und Toni Niedermeier (Bad Wiessee) 16 Aufstiege, also 6400 Höhenmeter.
 
"Härter als ein Ironman" meinte Wolfgang, sichtlich geschafft nach den 12 Stunden.

Geisskopf Run 2013

Mit einer starken konditionellen und taktischen Leistung hat Wolfgang Hochholzer souverän die Premiere des spektakulären Geißkopf-Run gewonnen. 
 
"Könnt ihr dort oben am rechten und am linken Gipfel die Lichter sehen? Rechts ist der Kontrollpunkt, links ist das Ziel. Wie ihr da hoch kommt, steht euch völlig frei", war die Ansage des Veranstalters Josef Schneider. "Schei***...", dachte ich mir, nachdem ich mit ein paar Locals gesprochen hatte, die von Abkürzungen durch den Wald erzählten. "...die tüfteln seit Wochen an der schnellsten Strecke herum." Die Nervosität stieg bei der Startaufstellung, als ich die Konkurrenz mit dem unterschiedlichsten Material sah. Denn die nächste große Unbekannte, war die Materialwahl, welche den Athleten ebenfalls frei stand. Was wird wohl schneller sein: Schneeschuhe, Langlaufski mit Fellen, Tourenski, Fußballschuhe, Laufschuhe oder Bike mit Spikes??? Gleich nach dem Startschuss ging es ab, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich reihte mich ca. in Position 20 ein, lief mein Tempo und ließ die Konkurrenz erstmal ziehen. Meine Taktik, konstantes Tempo bis zum ersten Gipfel zu gehen, ging voll auf. An der steilsten Stelle, die Liftschneise hoch, konnte ich nach ca. 500m an allen vorbei ziehen und führte dann das Rennen an. Ab jetzt lag die Streckenwahl wieder an mir, welche aber dann doch relativ eindeutig war. Bis zum höchsten Punkt, dem Einödrigel 1121 m, konnte ich mein Tempo halten und einen sicheren Vorsprung mit auf die "flache" Langlaufloipe hinüber zur Geißkopfhütte auf 1097 m mitnehmen. Das Ziehstück konnte ich dann sogar etwas rausnehmen und den Zieleinlauf bei zahlreichen applaudierenden Zuschauern genießen. 
 
111 Starter, 300 Zuschauer an der Strecke und eine tolle Siegerehrung mit Live-Band machten den ersten Geißkopf-Run zu einer tollen Veranstaltung. Zur Erinnerung: Veranstalter Josef Schneider ist 19-facher Deutscher Skilanglaufmeister, 2-facher Olympiateilnehmer, 4-facher WM-Teilnehmer.

XTerra Czech 2012

Am 04.08.2012 findet in der tschechischen Stadt Prachatice im Rahmen der XTerra World Tour der XTerra Czech statt. Bei diesem Qualifikationsrennen für die Weltmeisterschaft in Mauii gehen Wolfgang und Markus für das Team Gamsbock an den Start.
 

 

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Zugspitz Supertrail 2012

26.06.2012
Samstag, den 23.06.2012 8:45 Uhr in Leutasch. Die 450 Starter der Supertrailstrecke stehen gespannt und teilweise sehr nervös an der Startlinie und freuen sich auf das was vor ihnen liegt: Unglaubliche 68,8 Kilometer und 3200 Höhenmeter sind zu bewältigen.

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Xterra Sardinien

Neues Spiel, neues Glück! Oder: Neue Herausforderung, neues Glück! Den Spruch kann ich nach meinem Xterra Debüt auf Sardinien wahrlich bestätigen. Mein Glück und meinen Spaß hab ich bei dieser Art von Triathlon definitiv gefunden.

Cala Ginepro, 27.05.2012 – Austragungsort des Xterra Sardiniens ist der wunderschön gelegene Campingplatz Cala Ginepro mit seiner karibikähnlichen Badebucht und dem angrenzenden Naturschutzgebiet Biderosa.  Am Wettkampftag herrschen perfekte äußere Bedingungen, angenehme Temperaturen im Wasser, wie am Land, sowie eine trockene MTB-Stecke. Es herrscht reges Treiben beim Bike-Check-In unter den knapp 400 Teilnehmern. Sorgfältig richte ich meinen Wechselplatz ein, gehe den Ablauf gedanklich durch und checke mein Bike noch mal durch. Alles passt! Die Nervosität lässt endlich nach und ich freu mich richtig, dass es endlich los geht. Rein in den Neo und ab zum Beach. Die Location ist einfach perfekt – weißer Sandstrand, glasklares türkisfarbenes Wasser, bunte Beachflags und jede Menge Zuschauer. Zusammengepfercht stehen wir in der Startarea und warten gespannt auf den Start. Die Profis befinden sich 20 Meter weiter vorne im Wasser. Im Hintergrund läuft Gotye´s „Somebody that I used to know“. 

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Und dann geht´s ab. Zwei Runden á 750 Meter mit Landgang stehen mir bevor. Die ersten 300 Meter bekomm ich oft eine ins Gesicht und es herrscht ziemliches Chaos, ehe ich nach der zweiten Boje auf der Außenbahn meinen Rhythmus finde. Aber Neopren und Salzwasser ist eine gute Mischung und so war der Spuck nach 23:29 Minuten beendet. Zwar bin ich jetzt nur auf Platz 198, aber meine Stärken kommen ja noch und darauf freue ich mich! Noch total schwammig im Kopf vom Schwimmen geht’s jetzt auf die Mountainbike Strecke. Die ersten Minuten müssen deshalb extrem konzentriert gefahren werden, um einen Sturz zu vermeiden. Nach nicht einmal einen Kilometer jagen wir über eine Hängebrücke und anschließend in eine enge Singletrailpassage, bejubelt von vielen Zuschauern. 

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Die erste Runde bin ich nur am Überholen, da viele gute Schwimmer vor mir liegen. Ich fühle mich gut, besonders in den steilen Anstiegen, bei denen man die Kraft gekonnt auf den feinen Schotter bringen muss. Die Downhills sind gespickt mit groben, spitzen Steinen und immer wieder in den Kurven tiefer, weicher Sand. Ich sehe viele Stürze und Pannen von anderen Athleten. Stellenweise wird die Strecke so verblockt und steil, dass das Bike geschultert werden muss. Hier ist wegen der Enge leider kein Überholen möglich und ich passe mich der Geschwindigkeit meiner Kontrahenten an. Die zweite Runde überhole ich weniger, das Tempo ist nun ziemlich ausgeglichen unter den Athleten. Jetzt mache ich nur noch in den technischen Passagen Zeit und Plätze gut. Mir geht es immer noch gut und fahre nach 32 Kilometern und 766Hm mit einer Zeit von 1:42:58 wieder in die Wechselzone ein. Rein in die Laufschuhe und ab auf die abschließenden 10 Kilometer Trailrun. Auf den anfangs festen Untergrund kann ich gutes Tempo laufen, ehe es dann durch kräftezerrenden tiefen Sand weiter direkt am Strand entlang geht. Es gibt gelegentlich direkt am Wasser festgepressten Sand, den ich nutze, um wieder Tempo aufzunehmen. Die zwei Hängebrücken pro Runde sind brutal zu laufen, besonders wenn mehrere Teilnehmer gleichzeitig darüber laufen. Schon weit vor mir ist der Zieleinlauf am Cala Ginepro Beach zu erkennen, die Zuschauer werden immer mehr und feuern jeden Teilnehmer an. Ein super Gefühl mit einer abschließenden Laufzeit von 42 Minuten und einer Gesamtzeit von 02:51:24 als 40ster durch den Xterra Zielbogen zu laufen.

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Vielen, vielen Dank an Katrin, Veronika und Markus fürs lautstarke Anfeuern!!!