Jura Cross Cup Waldetzenberg Rennbericht

Am vergangenen Wochenende waren Veronika, Markus und Wolfgang vom Team Gamsbock beim Jura Cross Cup in Waldetzenberg am Start. Die knüppelharte Strecke verdiente wahrlich die Kategorie "Crosslauf". Die 5,7 Kilometer auf verwinkelten Wald- und Wiesenwege mit 10cm Neuschnee spreizten sich ganz schön und forderten alles von den Athleten ab.

 
 
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Run & Bike 2012 Rennbericht

Das legendäre Run&Bike fand heute bei strahlendem Sonnenschein zum 6. Mal statt, dieses mal in Fuhrn. Wieder einmal war die Veranstaltung perfekt organisiert von Ralf Preissl und seiner laufstilanalyse.de Truppe. Bei der Gaudi-Veranstaltung galt es die 4,25km lange Strecke 3mal laufend und radelnd im Team zu bewältigen. Insgesamt machten sich dieses Mal 57 Zweier-Teams an den Start. Team Gamsbock war gleich mit drei Teams am Start und das auch noch recht erfolgreich. Ines&Karin erreichten den 6. Platz, Veronika&Katrin erkämpften sich in einem spannenden Schlussspurt den 4. Platz und Flo&Wolfi belegten den 1.Platz in der Gesamtwertung. Respekt und herzlichen Glückwunsch an alle!!! Ein dickes Danke an Ralf für die tolle Organisation und die abschließende Siegerehrung und den "Gabentisch" mit großen und kleinen Geschenken für jeden Teilnehmer.

 
Hier geht es zu den Ergebnislisten: www.laufstilanalyse.de
 
Karin und Ines im Schlussanstieg
Veronika und Katrin im Ziel
So sehn Sieger aus, schalalalala.....Smiley
 
 

Ironman Regensburg 2011 - Rennbericht

Es ist 4:30 Uhr, als aus meinem Handywecker „It’s a beautiful day“ von U2 schallt. Sofort steh ich senkrecht im Bett und weiß, was an diesem Tag mir bevor steht. Schlafen konnte ich die Nacht sehr gut, ich bin gut ausgeruht – „perfekt“, denke ich mir beim Frühstück, „genau so sollte mein Tag beginnen“, und würge dabei die obligatorische Nutellasemmel runter. Mittlerweile ist Katrin auch schon wach und fast nervöser als ich, da sie heute meine Streckenverpflegung übernehmen wird. Kurz darauf steht auch schon Veronika vor der Tür, die auch den ganzen Tag mit unterstützen wird. Schnell noch in meinen Triathlonanzug rein, eincremen, weißen Startbeutel packen und dann ab nach Neutraubling zum Krones Parkplatz. Dort angekommen, warten schon hunderte Athleten auf die Shuttlebusse, die sie zum Start am Guggenberger See bringen sollen. Wir entscheiden uns für den fünfzehnminütigen Fußmarsch, da wir noch genügend Zeit haben. Mit uns folgen dann die zahlreiche andere wartende Athleten. Der schmale Weg durch das Maisfeld und das düstere Morgengrauen erinnert mich irgendwie an den Film „The Gladiator“ beim Einzug der Gladiatoren in den Circus Maximus. Mir gehen wilde Gedanken durch den Kopf. Im Circus Maximus angekommen entspannt sich aber die Stimmung wieder, während ich mich in aller Ruhe auf den Start vorbereite und jede Menge Freunde und Bekannte treffe, die mir viel Glück wünschen. Neo an, Schwimmbrille und Mütze auf und ab zum „Guggi-Beach“. Es herrscht reges Treiben dort, viele Athleten schwimmen sich noch warm. Die Anspannung steht allen in den Augen – mir jetzt auch wieder. „15 minutes to go“, gibt der Startsprecher bekannt. Ich treffe zum Glück noch Andi, mit dem ich viele, viele Stunden für diesen Tag trainiert habe. Wir wünschen uns gegenseitig noch alles Gute, ehe jeder seinen eigenen Weg geht – mir stellt es zum ersten Mal heute die Gänsehaut auf. Wiederum dröhnt es aus den Lautsprechern „2 minutes to go, please listen to the German national anthem“ – Mir wird ganz warm ums Herz, und in der Hose vor lauter Angst. „1 minute to go“ – ab jetzt folgt nur noch der Startschuss und 2200 Profis und Hobbysportler stürzen sich wie die Lemminge in den Kampf mit ihrem inneren Schweinehund.

Ironman_1

Ich bin flott unterwegs, nur die zahlreichen Schläge und Tritte der Kontrahenten bringen mich immer wieder außer Takt. Besonders zur Sache geht es bei den Wendebojen, wo der ein oder andere über mich drüber schwimmt. Ich versuche cool zu bleiben und wieder meinen Rhythmus zu finden. Endlich, die zweite Boje ist erreicht, jetzt hängt es bereits auf meine Seite. 100 Meter vorm Ausstieg gibt’s dann noch mal eine ins Gesicht, so dass mir Wasser in die Brille gerät, aber das ist mir jetzt nach 3,7km auch schon egal.

Swim1

Der Ausstieg am „Guggi Beach“ ist voll mit jubelnden Zuschauern. Total schwammig im Kopf laufe ich zu meinem Rad. Helm, Startnummer, Weste und Ärmlinge an und los geht’s auf die 180km Radstrecke.

Andi_Wechsel1Wolfe_Wechsel1

Die ersten 20km vergehen wie im Flug, bis ich dann im flachen Bereich südlich der Donau den Gegenwind zu spüren bekomme. Nur 32km/h zeigt der Tacho im Flachstück an – „nur nicht überpacen“, sag ich mir immer wieder vor. Kurz vorm zweiten Anstieg hoch nach Brennberg warten bereits viele Freunde in der Eigenverpflegungszone auf mich. Ich bin irritiert, da ich Katrin mit meinen Getränken nicht sehen kann und starre ungläubig in die Zuschauermenge, bis mich auf einmal ein bekanntes Gesicht anbrüllt: „Wolfe, d´Katl steht no weida obm, hau eine“ schreit mich Jochen an und lacht. Der Flaschenwechsel klappt wunderbar. Gute 2,5 Stunden stehen mir noch bevor. Der andauernde Nieselregen hat die Temperaturen auf unter 20°C sinken lassen, was zusätzlich sehr an meinen Kräften zerrt.

Wolfe_Rad1

Endlich komme ich das zweite Mal in Donaustauf an und darf auf die letzten 10km Richtung Regensburger Altstadt abbiegen und am Horizont zeigt sich zum ersten Mal ganz leicht die Sonne. Trotz dicker Beine freue ich mich nun auf den bevorstehenden Marathon. Im Wechselbereich sehe ich Sonja, Marco und Stephan stehen, die mich anfeuern. Das gibt Auftrieb! Schnell das Rad aufgehängt, den Wechselbeutel gepackt und ab ins Wechselzelt zum Schuhe wechseln. Viele hilfsbereite, freundliche Helfer stehen dort zur Seite. Visor und Brille auf und los geht’s zum Marathon. Die ersten 5km steche ich viel zu schnell vorbei an tausenden jubelnden Zuschauern und lasse mich aufpushen, ehe ich dann im Westpark einen Gang zurück schalte, aber immer noch zu schnell bin. Ich denke an die Worte von Andi, „lass es langsam angehen, sonst bereust du es hinten raus“. Ich fühle mich gut bei dem Tempo und laufe es auch noch die zweite Runde durch. Trotz der zahlreichen Verpflegungsstellen an der Stecke, wähle ich wieder die Eigenverpflegung mit den Getränken, die ich auch im Training ausprobiert habe. In der Eigenverpflegungszone wartet Katrin mit meinen Flaschen auf mich. Um ihr rundum waren viele Freunde, die Max, Richard, Andi und mich in jeder Runde anfeuern. Ein paar Meter weiter stehen die Aschenbrenners und viele, viele mehr, die uns wie verrückt anfeuern. Ein unbeschreibliches Gefühl da durchzulaufen – mir stellt es die berühmte Gänsehaut auf.

Max_Run1Wolfe_Run1Andi_Run1

In Runde drei und vier kommt dann das, was Andi prophezeit hat – die schweren Beine. Mein Kopf sagt ja, aber die Beinmuskulatur spiel nicht mehr mit. Jetzt wird’s hart, was sich dann auch in den Rundenzeiten wieder spiegelt. Runde 3 fünf Minuten und Runde 4 zehn Minuten verloren. „Egal“, denke ich mir, „Hauptsache ohne zu gehen ins Ziel kommen“. Auf dem letzten Kilometer kann ich noch mal Kräfte mobilisieren. Ich biege auf die Zielgerade ein, klatsche unzählige Zuschauer ab, die mir die Hände zustrecken, ich genieße den Moment und laufe nach 10 Stunden, 29 Minuten und 30 Sekunden durch den Zielbogen. Ein unvergesslicher Moment in meinem Leben!

Wolfe_Run2Andi_Run2

Andi ist bereits im Ziel mit einer fantastischen Zeit von 9:52:14 (Hut ab!!). Wir stellen uns noch an die Strecke und feuern Max an, der mit einer unglaublichen Leistung und einer von keinem erwarteten Zeit von 12:10:41 überglücklich ins Ziel einläuft. Richard, ebenso total happy, erreicht das Ziel nach 11:29:30. Gratulation und Respekt an alle!! Und vielen, herzlichen Dank an alle, die uns an der Stecke angefeuert haben. Des war einfach nur geil!!!!

Finisher

Wolfgang, Max und Richard Hochholzer

 

Ergebnislisten gibts hier

 

 

1. Lamberglauf

Am 16.07.2011 fand anlässlich des 50-jährigen Bestehens des FC Chammünster der 1. Lamberglauf statt. Die Strecke führte auf insgesamt fünf Kilometer vom FC Sportplatz über den Friedrich-Nietzsche-Weg auf den Lamberg und wieder herunter. Mit Markus Mingo war auch ein Läufer vom Gamsbockteam bei diesem Berlaufevent am Start.

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Triathlon Nittenau - Rennbericht

Am vergangenen Wochenende fand der 21. Nittenauer Triathlon statt. Die Schwimm-, Rad- und Laufstrecke von 400m/20km/5km konnte in Einzel- oder Staffelwertung bewältigt werden. Unter den Athleten befanden sich sowohl einige Cracks, wie auch Hobby-Athleten und Triathlonneulinge. Den ersten Platz holte sich Ralf Preissl, gefolgt von Jochen Stöberl, der sich mit einem fulminanten Schlussspurt vor Thomas Hanel setzte. Bei den Damen gewann Kerstin Kobl souverän. Die Team Gamsbock Staffel, mit den Athleten Bastian Holzapfel (swim), Katrin Vogl (bike) und Veronika Paula (run), holte einen tollen 10. Platz und hatten mächtig Spaß an der Veranstaltung. Wolfgang Hochholzer holte in der Einzelwertung die siebtbeste Zeit in der Gesamtwertung und in der Herrenklasse den zweiten Platz.

Alles in allem eine tolle, gemütliche Veranstaltung in familiärer Atmosphäre, organisiert von der Radsportabteilung des TSV Nittenau.

Vielen Dank an alle Gamsböcke der Staffel für die Teilnahme und die Gaudi :-)

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