Road to TAR 2016 - Regeneration

Road to Transalpine Run 2016 - Etappe 3: Regeneration

Die tschechische Läuferlegende Emil Zatopek brachte einen Sportwettkampf einst mit folgenden Worten auf den Punkt: „Eigentlich ist es ganz einfach: Hier ist der Start, da vorne ist das Ziel – dazwischen musst du laufen!“ Klingt logisch und umsetzbar. Unser kleines Problem beim Transalpine Run ist nur, dass es auch am zweiten Tag wieder einen Start und ein Ziel gibt und am Dritten, und am Vierten… Bei Etappenrennen – insbesondere wenn es sich über sieben Tage zieht – gibt es einen ganz entscheidenden Faktor, der über Wohl und Wehe, über Sieg oder Niederlage, erfolgreiches Finish oder DNF entscheidet: Die Regeneration zwischen den Etappen.

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Pitz Alpine Glacier Trail

Markus Mingo siegt im Pitztal

Der Pitz Alpine Glacier Trail zählt mit 650 Teilnehmern im Jahr 2016 zu einem der beliebtesten und spektakulärsten Trailrunningevents Österreichs. Die Kulisse für diese atemberaubende Laufveranstaltung im Pitztal bilden über 38 Dreitausender, imposante Gletscher, rauschende Wasserfälle und smaragdgrüne Bergseen. Die Strecke verläuft über Traumgipfel jenseits der 3000 Meter Marke und beinhaltet sogar eine Gletscherquerung. Die Kombination aus dünner Höhenluft und anspruchsvollen Trails in extrem steilem, teilweise mit Schneefeldern gespicktem Terrain, fordert die Teilnehmer bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.

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Zugspitz Trailrun Challenge 2016

SCOTT ROCK THE TOP – Zugspitz Trailrun Challenge 2016

Lukas Nägele triumphiert beim höchsten Marathon Deutschlands

Atemberaubende Landschaften, hochalpine Trails, eine begeisternde Atmosphäre und ein neuer Teilnehmerrekord mit 1500 Teilnehmern aus 40 Nationen. Das war die 3. Auflage der  SCOTT ROCK THE TOP  Zugspitz Trailrun-Challenge, die am Sonntag nach drei Tagen bei strahlendem Sonnenschein in Ehrwald (Österreich) mit Rennen über die Kurz- und Mittelstrecke endete. Sportlicher Höhepunkt des Trailrun Events, das am Freitagabend mit einem Sprint im Kurpark von Garmisch-Partenkirchen startete, waren der Marathon und der Berglauf hinauf auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze.

Foto: Markus Mingo an der Biberwierer Scharte (2013m) ®www.wisthaler.com

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Berglauf WM Slowenien - Offizieller Rennbericht

Italien dominiert bei der 13. Long Distance Mountain Running Championships in Podbrdo, Slowenien.

Bronzemedaille für die deutschen Herren in der Mannschaftswertung

Bei besten Bedingungen dominieren die italienischen und britischen Läufer bei den 13. Langsdistanz Berglauf Weltmeisterschaften im slowenischen Podbrdo. Auf einem hochselektiven Kurs mit einem Mix aus technischem Gelände mit Fels und Schlamm, steilen Bergpassagen und vielen gut laufbaren Abschnitten auf Schotter bestimmen die Läufer aus Italien das Geschehen und holen sich am Ende mit Alessandro Rambaldini (3:44:52) und Marco De Gasperi (3:46:12) in neuer Rekordzeit Gold und Silber in der Einzelwertung der Herren. Das Podium komplettierte der Weltmeister aus dem Jahr 2013, Mitja Kosovelj (SLO) in einer Zeit von 3:46:33. Bei den Damen siegte Annie Conway (GBR, 4:29:01) vor  Antonella Confortola (ITA, 4:29:58) und Lucija Krkoc (SLO, 4:30:43). Mit einer starken Mannschaftsleistung sicherte sich Deutschland die Bronzemedaille bei den Herren hinter den Teams aus Italien und Großbritannien. Auch bei den Damen führte an den Italienerinnen kein Weg vorbei. Das Podium komplettierte Großbritannien und Slowenien.

Ergebnislisten

Road to TAR 2016 - Training

Road to Transalpine Run 2016 - Etappe2: Training

Sieben Tage am Stück, täglich ein Marathon in den Bergen, sind kein Pappenstiel – egal welches Tempo man sich dabei vorgenommen hat. Man sollte also neben alpiner Erfahrung auch bereits an einigen Trailwettkämpfen mit Distanzen zwischen 30 und 60 Kilometer teilgenommen haben, um zu wissen wie sich das am nächsten Tag anfühlt. Oberste Priorität hat es, den Körper langsam an solche Belastungen heranzuführen und nicht aus einer Laune oder Stammtischwette heraus mal eben 250 Kilometer und 15000 Höhenmeter über die Alpen zu laufen.

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Kooperationspartner 2016 – Von Trails und Beziehungskrisen

Kennt ihr das Gefühl, ihr seid mit jemandem zusammen und nach Außen scheint alles perfekt zu sein? Die Braut ist heiß,  man hat die gleichen Hobbies und Interessen und auch sonst wirkt alles wunderbar und harmonisch. Aber irgendwie bleibt ständig das Gefühl der leichten Unzufriedenheit und Unsicherheit. Man stellt sich immer häufiger die Frage: Ist das die Partnerschaft fürs Leben? Bei genauerer Betrachtung merkt man schnell, dass man trotz gemeinsamer Interessen doch grundverschieden ist: Während sie gerne in möglichst großen Städten unter möglichst vielen Menschen läuft, zieht es uns auf die einsamen Berge. Sie liebt die (digitale) Glitzerwelt – wir gehen lieber im (analogen) Wald spielen. Ihr ist es wichtig mit möglichst vielen Freunden gleichzeitig in Kontakt zu sein – wir haben lieber eine Handvoll sehr guter Freunde mit denen wir uns auch über Themen jenseits des Smalltalks unterhalten können. Trotzdem zögert man den Zeitpunkt der Trennung immer wieder hinaus, sei es aus Bequemlichkeit, der Angst alleine zu sein, oder einfach aus Selbstbetrug…

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Berglauf WM Slowenien - Von Menschen und Maschinen

Völlig zerstört klammere ich mich an einen Baum im slowenischen Triglav Nationalpark und spiele mit dem Gedanken beim bisher wichtigsten sportlichen Ereignis meines Lebens aufzugeben. Ich stehe bei Kilometer 30, etwa 600 Höhenmeter unter dem letzten Gipfel als mit einem Schlag alle Kraft aus meinem Körper weicht und ich es einfach nicht mehr schaffe die nächste steile Stufe hochzusteigen.

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Road to TAR 2016 - Partnerwahl

Road to Transalpine Run 2016 - Etappe 1: Partnerwahl

Die Laufsaison fühlte sich für mich im Herbst 2015 irgendwie unvollständig an: Trotz Topplatzierungen und toller Rennen bei der Zugspitz Trailrun Challenge, dem Zugspitz Basetrail, dem U.TLW oder dem Matterhorn Ultraks in Zermatt merkte ich, dass meinem Läuferherz in diesem Sommer 2015 irgendetwas gefehlt hatte. Als dann die erste Septemberwoche anbrach und ich etwas wehmütig die unzähligen Posts und Medienberichte über das Internet verfolgte, war die Sache sehr schnell klar: Es fehlte das ganz große läuferische Saisonhighlight – der Transalpine Run. Hier machen 700 Gleichgesinnte eine Woche lang das was sie am liebsten tun: Sie laufen zusammen über wundervolle, spektakuläre Strecken - sieben Tage am Stück - über die Alpen. Eine Woche lang werden alle Probleme dieser Welt zur Nebensache und man hat nur eines im Kopf: Laufen, laufen, laufen.

Als PlanB dann auch noch eine neue, hochalpine Streckenführung von Garmisch-Partenkirchen über Gipfel, Grate und Gletscher bis nach Brixen in Südtirol präsentierte war für mich die Sache klar: 2016 wollte ich zum Dritten mal Teil des Mythos Transalpine Run werden.

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SCOTT ROCK THE TOP – Zugspitz Trailrun Challenge 2016

München, 12.07.2016: Pressemeldung PlanB

Markus Mingo und Maria Koller wollen ihre Titel bei der 3. Auflage verteidigen

Es ist Deutschlands härtester und spektakulärster Marathon. Ein Marathon mit Suchtpotenzial. Und die Kulisse für ein Laufevent der ganz besonderen Art ist Deutschlands höchster Berg persönlich: Die Zugspitze mit 2962 Metern. Die 3. Ausgabe der SCOTT ROCK THE TOP – Zugspitz Trailrun-Challenge vom 22. bis 24. Juli ist mehr als nur ein einfacher Wettkampf, es ist ein „Festival des Trailrunning“. Fünf Wettkämpfe an drei Tagen, Starts in Garmisch-Partenkirchen und Ehrwald inmitten einer atemberaubenden Berglandschaft der Zugspitz Arena Bayern-Tirol, was den grenzüberschreitenden Charakter des Events unterstreicht. Weit mehr als 1000 Athleten aus 28 Nationen honorieren es mit einem neuen Teilnehmerrekord. Und natürlich dürfen die Stars nicht fehlen. Die Gesamtwertungs-Vorjahressieger Markus Mingo und Maria Koller vom SCOTT Trailrunning Team Gamsbock wollen ihre Titel unbedingt verteidigen.

Foto: Felix Löchner

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Team Gamsbock für Deutschland

Maria Koller und Markus Mingo starten bei der Langdistanz Berglauf WM in Slowenien

Die Berufung in den Kader der deutschen Berglaufnationalmannschaft Ende letzten Jahres war ein sportlicher Paukenschlag für Maria Koller und Markus Mingo und das i-Tüpfelchen auf eine sehr erfolgreiche Laufsaison 2015. Ab diesem Zeitpunkt war das erklärte Ziel und zugleich Saisonhöhepunkt des Jahres 2016 die 13. WMRA World Long Distance Mountainrun Championships 2016 im slowenischen Podbrdo. Ab sofort galt es die einmalige Chance zu nutzen und sich innerhalb der Riege bärenstarker Kaderathleten für einen der begehrten WM-Plätze (5 Männer und 3 Frauen) zu empfehlen.

Maria beim Trainingslager in Bodenmais (Foto: Felgenhauer M.)

Im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften der Vorjahre handelt es sich bei der Strecke in Slowenien um keinen reinen Berglauf („nur“ bergauf), sondern um einen waschechten Trailrun mit 43 Kilometern und 2800 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Vor allem die knapp 3000 Höhenmeter im technischen Downhill spiegeln die Stärken der beiden Gamsböcke aus dem Bayerischen Wald wieder und ließen ihre Chancen auf die WM-Teilnahme steigen.

Streckenprofil in Slowenien: 43k, 2800 Hm

Beim schnellen Andechs-Trail im April, einem mehrtägigen Trainingslager in Bodenmais und einem couragierten Auftritt beim Lichtenstein Skyrace konnten Koller und Mingo DLV Berglauf-Chef Kurt König und Trainer Sandro Lorenz überzeugen und sicherten sich das Ticket für die WM. Donnerstag, den 16.06.2016 geht es nun los nach Slowenien, wo am 18.06.2016 der Startschuss zur WM fällt, für die 23 Nationen ihre Teams zur Teilnahme gemeldet haben.

Trainingslager am Großen Arber (Foto: Felgenhauer M.)

Mit dem Eintreffen des Einkleidungskoffers „Team Germany“ steigt nun auch die Nervosität. Stehen doch die besten Trail- und Bergläufer jedes Landes an der Startlinie beim Kampf um die begehrten Medaillen. „Klar ist die Anspannung größer als bei anderen Rennen. Aber wir haben gut trainiert, fühlen uns topfit und sehen das Ganze als Riesenerlebnis. Die Freude und der Stolz im Nationaltrikot am Start stehen zu dürfen überwiegen. Wobei der Respekt vor der Strecke und der starken internationalen Konkurrenz schon sehr groß ist“, so Markus Mingo. „Was wir in den letzten Tagen an Unterstützung, Nachrichten, Glückwünschen, Anrufen und Posts erhalten haben ist gigantisch. Man merkt, dass uns der ganze Bayerische Wald die Daumen drückt. Das beflügelt natürlich ungemein.“